Balkonblumen: 5 Pflanztipps vom Profi

Balkonblumen: 5 Tipps vom Profi

Balkonblumen Kisten geschützt

Balkonblumen-Kisten geschützt

Tipp 1: Pflanzzeit optimal wählen

Sommerblumen lieben es warm. Im Tal Ende April, in Höhenlagen Ende Mai ist die Spätfrostgefahr gebannt. Erst danach wechseln die Sommerblumen ins Freie. Gepflanzte Kästen oder Töpfe können vorsorglich an der Hauswand stehen und ev mit Gartenvlies vor tiefen Nachttemperaturen bewahrt werden. Hier spielt der Wetterbericht eine entscheidende Rolle.

 

 

 

 

 

 

Balkonblumen Große Gefäße

Große Gefäße

Tipp 2: Große Gefäße

Auf einen einfachen Nenner gebracht: Je größer das Pflanzgefäß ist, desto leichter ist die Pflege der Blumen. Den Wurzeln steht mehr Erde und somit mehr Nährstoffe zur Verfügung. Große Gefäße trocknen später aus. Vor dem Pflanzen sollte man die Gefäße gut reinigen. Kunststoff- oder Metallkisten erwärmen sich bei direkter Sonneneinstrahlung stark, was ebenfalls zu mehr Wasserverbrauch führt. Wichtig ist auch ein Abzugsloch für Wasser am Boden des Topfes.

 

 

Substrat mit Nährstoffe

Substrat mit Nährstoffen

Tipp 3: Substrat mit Nährstoffen

Pflanzen ernähren sich aus dem Boden. Dünger wird in Wasser gelöst und über die Wurzeln aufgenommen. Wässert man viel, wird auch viel Dünger verbraucht. Gute Gärtnererden beinhaltet ein Nährstoffdepot, das für mehrere Monaten reicht. Bei starkem Bewuchs ist gegen Sommerende zusätzliches Nachdüngen erforderlich. Die Wurzeln der Pflanzen müssen gut mit Erde bedeckt sein. Ist der Wurzelballen sehr verfilzt, ist er behutsam aufzulockern.

 

Blumenauswahl

Blumenauswahl

Tipp 4: Blumenauswahl

Für jede Situation gibt es passende Pflanzen. Vorne kommen hängende, oder niedriger Blumen, in die hintere Reihe hochwachsendes. Zu Blütenpracht kombiniert man bunte Blattpflanzen und Gräser. Diese geben dem Ensemble Struktur und beleben das Bild. Kräuter bringen Duft in Spiel und sind auch bei Bienen sehr beliebt. Klassiker für sonnige Lagen sind Geranie, Petunien in allen Arten, Bidens, Lobularia, Dipladenien usw. Dein Gärtner hält eine große Auswahl bereit. Auch für den Schatten gibt es viel Blühendes und dazu formschönen Blattschmuck.

5 nachdüngenTipp 5: Wasser und Düngung

Temperiertes Wasser ist für Pflanzen bekömmlicher als kaltes aus der Leitung. Gesammeltes Regenwasser ist ‚weicher‘ und zudem gratis. Ist die Erde völlig ausgetrocknet, sind mehrere Durchgänge zielführend. Braucht es Dünger, löst man Düngesalz oder Flüssigdünger in Wasser und bringt die Nährstoffe damit aus. Dabei darf der Topf nicht ganz ausgetrocknet sein, weil das zu Schädigungen der Pflanzenwurzeln führt. Besser öfters, aber in niedriger Konzentration düngen. Morgens und abends nehmen die Pflanzen Wasser besser auf, als in der größten Tageshitze.

Viel Freude im Garten!

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