Bartblume: Bienenfutter im Herbst

Bartblume: Bienenfutter im Herbst

Regina Metzler von reGREENa

Regina Metzler, reGreena, Andelsbuch

Der Herbst geizt ein wenig mit blühenden Pflanzen, umso wichtiger ist es, jetzt noch eine späte Nahrung für die blütenbesuchende Insekten anzubieten…

Eine dieser spätblühenden Bienenweidepflanzen ist die Bartblume. Der kleine Halbstrauch gehört wie Lavendel, Thymian, Rosmarin etc. zur Familie der Lippenblütler. Diese sind allesamt gute und wichtige Bienenweiden im Garten. Das Besondere an der Bartblume ist ihre späte Blüte. Von Juli bis Mitte Oktober lockt der blaublühende Kleinstrauch Bienen und Hummeln mit Pollen und Nektar an. Das ist eine willkommene Stärkung gerade vor dem Einwintern.

Bartblumen mögen es eher trockener als zu nass und wenn möglich auch voll sonnig. Ihr graues Laub weist darauf hin, dass sie durchaus heiß und sonnig verträgt. Geschützt an einer Hauswand fühlt sie sich wohl. Eine Laubpackung auf den Wurzeln wird von ihr gerne angenommen. Steht die Pflanze im Topf, sollte sie im Winter nicht zu exponiert aufgestellt werden, da ihr Nässe und tiefer Frost im Wurzelbereich nicht unbedingt behagen.
Im Frühjahr ist der Griff zur Schere notwendig.

Schneide die Pflanzen im März ein Drittel ihrer Ausgangsgröße zurück. Die Bartblume treibt dann kräftig durch und bildet schöne Blüten an den jungen Trieben. Macht man das nicht, verholzt die Pflanze mit der Zeit und lässt auch bei der Blühwilligkeit nach. Ab Juli locken die blauen Blüten unzählige Bienen und Hummeln an.

Bei den Vorarlberger Gärtnern & Floristen findet man verschiedene Sorten.
Caryopteris clandonensis ist die robusteste Art und hiervon gibt es verschiedene Blautöne.

Zur Startseite
Kommentare ausblenden

Kommentar hinterlassen

oder