Beliebte farbenfrohe Frühlingsboten: Krokusse, Narzissen, Stiefmütterchen und Schneeglöckchen

Zauberhafte Farbenpracht im Frühling

Wenn endlich der lang ersehnte Frühling vor der Tür steht, freut sich der Gartenfreund. Sobald die Temperaturen stetig steigen und die Schneedecke immer dünner wird, kommt die bunte Blütenpracht nach und nach zur Geltung. Ein Frühlingserwachen der ganz besonderen Art. Wenn Sie ein bisschen nachhelfen, können Sie diese zauberhafte Farbenpracht jedes Jahr aufs Neue erleben. Gewusst wie!

Wie schön ist es doch zu wissen, dass Sie schon im Winter dafür sorgen können, dass der Frühling mit seinen Frühlingsboten aufwartet. Ob Narzissen, Hyazinthen oder Krokusse: Wenn diese hübschen Gewächse gut gepflegt werden, haben Sie bis zum Frühsommer etwas davon. Mit einem großen Aufwand ist dies allerdings keineswegs verbunden. Ganz im Gegenteil: Gartenfreunde wissen die Tatsache zu schätzen, dass die Frühlingsboten ausgesprochen pflegeleicht und noch dazu überaus dankbar sind. Ein wenig Sonne und etwas Wasser – mehr bedarf es nicht, um den „floralen Frühling“ ausgiebig zu genießen. Am besten, Sie halten die Erde von Tulpe, Osterglocke, Krokus und Co. kontinuierlich leicht feucht. Zupfen Sie dann von Zeit zu Zeit die vertrockneten Blätter und Blüten vorsichtig ab. Dann wachsen in der Regel relativ rasch neue Blüten nach.

Den Winter geschickt genutzt

Sind die Frühlingsboten letztlich vollends ausgeblüht, können Sie sie direkt auf den Frühling im nächsten Jahr vorbereiten. Schneiden Sie zu diesem Zweck die Blätter der Gewächse bis auf eine Länge von etwa zwei Zentimetern oberhalb der Zwiebeln ab. Danach sieht das Pflänzchen zwar nicht mehr allzu attraktiv aus, aber das ist für die nun folgende Phase der Ruhezeit auch gar nicht erforderlich. Legen Sie die Knollen dann nebeneinander in einen Korb und achten Sie darauf, dass eine trockene und dunkle Lagerung gewährleistet ist. Kurz vor Einbruch des Winters, wenn das Erdreich noch nicht gefroren ist, können Sie die Knollen darin „verstecken“.

Haben Sie gewusst, dass die kleinen Frühlingsboten in der Lage sind, eine Art Biowärme zu generieren? In der Tat besitzen Schneeglöckchen, Krokusse oder Narzissen die Fähigkeit, Eigenwärme zu produzieren, die durchaus bis zu 10 Grad Celsius betragen kann. Somit verwundert es nicht, dass sich in vielen Gärten Vorarlberger Gärtner selbst durch eine noch zentimeterdicke Schneedecke an der einen oder anderen Stelle bereits erste Farbkleckse zeigen, wenn sich der Frühling ankündigt.

Für eine bunte Blütenpracht im Frühling

Natürlich haben Sie die Möglichkeit, das kunterbunte Frühlingserwachen im nächsten Frühling nicht nur in den Beeten im Garten zu bestaunen. Vielmehr eignen sich die Frühlingsboten ebenso ausgezeichnet als Hingucker in Blumenkübeln oder als Balkonpflanzen. Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, gedeihen die Frühlingsboten als Kübel- und Balkonpflanzen ganz besonders üppig, da sie der Witterung nicht gänzlich ungeschützt ausgesetzt sind, wie es bei vielen Beetpflanzen der Fall ist. Wer mag, kann durch kleine dekorative und zugleich funktionale Highlights dafür sorgen, dass auch Frühlingsboten im Gartenbeet möglichst lange schön bleiben und über viele Wochen hinweg blühen. Wenn sie jeweils mit kleinen hölzernen Mini-Palisaden umgeben werden, können Wind und Regen den Pflänzchen so gut wie nichts mehr anhaben. Diese attraktiven Schutzvorrichtungen machen handwerklich geschickte Hobbygärtner aus kleinen Zweigen und etwas Bast übrigens ganz leicht selber.

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