Blumenampeln: Meisterliche Kunst

Blumentropfen

Gregor Wanger / mingarta.at

Gregor Wanger, Blumen Wanger, Schlins

In England ist die Gestaltung der ‚hanging baskets‘ eine meisterliche Kunst. Wir im Ländle erfreuen uns hingegen an Blumenampeln. Nicht weniger meisterlich. Ampeln helfen uns, mit Blumen die dritte Dimension zu erschließen. Eigentlich ist es ganz einfach: Ein geräumiges Gefäß, gefüllt mit guter Gärtnererde und dazu noch ein paar hängende Sommerblumen – fertig ist die Blumenampel. Je nach Wuchskraft verwenden wir mehr oder weniger Pflanzen für die herrlichen Blütentropfen. Damit im Sommer die Gießintervalle länger bleiben, haben unsere Kunststoffgefäße unten einen Untersetzer angebracht. Dadurch halten auch ‚Säufer‘ wie Surfinien, Million Bells oder das Zuckerpüppchen wesentlich länger durch. Hier hilft auch die Größe der Ampel mit. Je mehr Erdvolumen den Pflanzen zur Verfügung steht, desto wohler fühlen sie sich. Bei den Pflanzen verwenden wir eine robuste Auswahl: Australische Gänseblümchen, Begonien wie die heurige Blume des Jahres, Petunien und Geranien sind dabei die begehrtesten. Die Pflege ist recht einfach. Mit zunehmender Größe mit etwas Flüssigdünger wöchentlich nachhelfen. Dabei beachten, dass der Dünger nicht auf trockene Erdballen gegeben wird, sondern vorab wässern und erst dann Düngen. Abgeblühtes wird gelegentliche ausgeputzt und fertig ist die Kunst. Somit steht einem ‚luftigen‘ Blumengenuss nichts mehr im Wege. Ganz nebenbei: Blumenampeln sind wie auch Stämmchen nette Geschenke zum Muttertag.

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