Blumige Grüße zum Muttertag

Zum Muttertag: Blumenideen vom Vorarlberger Gärtner

Am 8. Mai ist Muttertag. Zu diesem Anlass werden vor allen Blumen geschenkt. minGarta hat vier Vorarlberger Gärtnereien besucht und kam zwischen all den vielen Blumenmeeren aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Marcel Brunner weiß was Frauen und Mütter wünschen. Er hat vor 30 Jahren seine Floristenausbildung abgeschlossen und ist einer der Chefs bei Blumen&Garten Brunner in Höchst. Der Klassiker zum Muttertag ist nach wie vor die rote Rose, weiß der Blumenexperte. Aber auch mit exotische Schönheiten wie der Strelizie (Papageienblume) oder der Anthurie (Flamingoblume) lassen die Vorarlberger ihre Mütter hochleben.

Doch längst sind es nicht nur Blumensträuße aus Schnittblumen, die am Muttertag verschenkt werden. „Es werden immer mehr Kübel- und Terassenpflanzen gekauft. Pflanzen, die auch im garten verwendet werden können“, betont Blumenkenner Brunner. Und oft tun sich heute die  Kinder zusammen und kaufen ihrer lieben Mutter eine etwas teure Pflanze.

Weiter geht’s zur Gärtnerei Ludescher nach Klaus. Dort kann Chef, Stephan Ludescher, die sonnigen Tage kaum mehr erwarten. Seine Gärtnerei ist voller Frühlingsblüher. Überall finden sich Geranien, Hortensien und wunderschöne Blumenampeln. Übrigens allesamt Pflanzen, die sich ideal für ein Muttertagsgeschenk eignen. Übrigens bei der Gärtnerei Ludescher finden sie nicht nur die klassischen Farben, sondern auch außergewöhnliche Arrangements. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von der Blumenwelt verzaubern.

Einen ganz besonderen Blumenschmuck findet man auch bei der Gärtnerei Bauer in Rankweil. Unglaublich, wie raffiniert hier kleine und große Sträuße kombiniert werden. Und auch bei der Ideengärtnerei Müller in Thüringen kommt der Betrachter aus dem Staunen nicht heraus. Aber überzeugen Sie sich selbst von der Blumenvielfalt in Vorarlbergs Gärtnereien.

LISTE DER VORARLBERGER GÄRTNER UND FLORISTEN

SO BLEIBEN IHRE SCHNITTBLUMEN LÄNGER FRISCH

Wer einen Blumenstrauß gekauft oder geschenkt bekommen hat, wird ihn zunächst einmal in eine Vase stellen wollen. Dieses Gefäß sollte – ganz besonders innen – nicht nur sauber, sondern wirklich rein sein. Nur dann gibt man Bakterien, die häufig für ein vorschnelles Welken verantwortlich sind, keine Chance. Eine Geschirrspülmaschine leistet gute Dienste. Ist die Vase sehr kostbar oder aus anderen Gründen nicht spülmaschinengeeignet, ist Handarbeit angesagt. Ein paar Tropfen Chlor erleichtern das Reinigen.

Übrigens: Wer seine Blumen unbedingt in ein Metallgefäß stellen möchte, sollte einen Einsatz aus Glas oder Kunststoff nutzen.

Spezielle Frischhaltemittel haben sich bewährt, man sollte ganz besonders im Sommer nie auf diese Zugabe verzichten. Denn ein Frischhaltemittel versorgt Schnittblumen und Grün mit „Nahrung“ und verhindert zudem das Bakterienwachstum.

Es kursieren hartnäckig eine ganze Reihe so genannter Hausmittelchen, wie etwa Kupferpfennige, Aspirintabletten oder reiner Zucker. Objektive Tests haben ergeben, dass all diese Dinge nichts nutzen oder zum Teil Schaden anrichten. Bitte verwenden Sie das Frischhaltemittel, dass Sie von Ihrem Floristen erhalten.

Damit Ihr Blumenstrauß seine floristische Gestaltung behält, sollten Sie auf keinen Fall dieBindestelle öffnen. Geschlossen bleibt er länger in Form – ästhetisch wie konditionell.

Entfernen Sie ins Wasser ragende Blätter und einzelne, bereits abgeblühte Blumen. Diese würden sonst den natürlichen Prozess des Verwelkens beschleunigen.

Bevor die Blumen respektive der Blumenstrauß in die Vase gestellt wird, die Stielenden mit einemscharfen Messer schräg anschneiden. Eine Schere leistet hier keine guten Dienste, denn sie würde die Stiele zusammenquetschen, die Blumen können kein Wasser mehr aufnehmen.

Übrigens: wer gerne Zweige in die Vase stellt, sollte diese am unteren Ende keinesfalls mit einem Hammer bearbeiten. Das Zerspleißen galt früher einmal als guter Tipp, heute nutzt man für Verholztes besser eineRosenschere oder ein scharfes Messer.

Wichtig für lange Freude an den Schnittblumen ist auch ein optimaler Standort. Ein Platz an der Sonne ist nicht so geeignet, weil die Blumen dort mehr Wasser verdunsten, als sie über den Stiel aufnehmen können. Folge ist ein schnelles Welken. Auch Zugluft tut den Blumen nicht gut. Am besten ist ein schattiges, leicht kühles Plätzchen.

Besonders an warmen und heißen Tagen sollte man auf den Wasserstand in der Vase achten. Der kann sich nämlich rasant senken – Sommerblumen sind sehr durstig. Gut wäre es, wenn Sie bei Hitze das Vasenwasser täglich erneuern, das Gefäß von innen vor dem Neubefüllen reinigen und auch das Frischhaltemittel nicht vergessen.

Reifes Obst ist für uns Menschen ein Genuß, nicht aber für Schnittblumen. Ihm entströmt nämlichEthylen, und das sorgt auch für ein schnelles Reifen der Blumen – die Zeit bis zur gänzlichen Vergänglichkeit ist dann leider sehr kurz.

Übrigens: Auch wenn in der Nähe des Blumenstraußes intensiv geraucht wird, sorgt Ethylen für ein schnelleres Welken.

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