Burtschers Garten: Eine Oase der Erholung

„Ich grabe und betoniere leidenschaftlich gern“

Wolfgang und Margit Burtscher starteten vor 25 Jahren ihr gemeinsames Garten-Projekt. minGarta hat die beiden Teamplayer in ihrer 400 Quadratmeter großen Wohlfühloase in Bludenz besucht und war überrascht wie viele kreative Ideen sich darin verbergen.

„Am Anfang gab es eine Wiese und zwölf Obstbäume. Sonst nichts“, erinnert sich Wolfgang Burtscher an die Ausgangssituation in seinem Garten. Für die Kinder war es der ideale Abenteuerspielplatz. Doch als die Goga größer wurden, begann die Fläche des Rasens zu schrumpfen, die Obstbäume verschwanden und Wolfgang und Margit Burtscher starteten ihr gemeinsames Projekt. „Geplant haben wir gar nichts“, betont Margit. „Außer dem Teich“, ergänzt Ehemann Wolfgang. „Den habe ich zu meinem 40. Geburtstag geschenkt bekommen“, erzählt er. Und weil er ein richtiger Mann ist, griff er selbst zur Schaufel und grub sich das Teichbecken selbst: 70 Zentimeter tief, 3,20 Meter lang und 2,40 Meter breit. Das alles innerhalb eines Tages. Und nach einer Woche war das Projekt samt großem Erdhaufen abgeschlossen. „Ich grabe und betoniere leidenschaftlich gerne. Das gibt mir Bodenhaftung“, erklärt Wolfgang, im Brotberuf bei der Firma Getzner Textil zuständig für den Bereich Werbung und Marketing.

Entspannungsgarten deluxe

„Wir arbeiten als Team“

Und wie entwickeln die Burtschers ihre Ideen? „Wir setzen uns gemeinsam hin und tüfteln an neuen Ideen“, erzählt Margit. Dann wird solange miteinander diskutiert, bis beide vom neuen Projekt überzeugt sind. „Wir arbeiten als Team. Es reicht nicht, wenn es nur einem von uns gefällt.“ Für die Burtschers ist der gemeinsame Garten „der schönste Ort der Welt“. Ein Ort der Erholung und der Ruhe. „Ich würde unseren Garten als einen formalen Entspannungsgarten bezeichnen“, erzählt Wolfgang mit einem Schmunzeln. Gemüsebeete und Obststräucher sind bei den Burtschers kaum zu entdecken. Wolfgang erklärt warum: „Wir sind nicht auf dem Selbstversorger-Trip. Bei uns kann man Himbeeren bzw. Brombeeren frisch vom Strauch ernten. Quasi ein kleiner Naschgarten.“

Kleine, geniale Einfälle

Der Garten der Burtschers steckt voller, kleiner genialer Einfälle, die dem Gartenbesucher nicht sofort ins Auge stechen. So steht in ihrem Garten eine eiserne Bank, die mit Teelichtern unter dem Sitz beheizt wird. Aus einem umgestülpten Blumentopf wurde eine Stehleuchte kreiert. Ein Baum wächst durch die Decke der Pergola. Und in einer grünen Ecke ragen mehrere Hände in die Höhe. „Wir haben nicht nur die Ideen, sondern setzen sich auch meistens selbst um“, betont Wolfgang nicht ohne Stolz. Und wann ist der Garten fertig? „Das wird er wahrscheinlich niemals sein.“ Kein Wunder, bei so vielen genialen Ideen, die den Burtschers im Kopf herumspuken.

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