Der Tee und seine Wirkung

Tee, seine Pflanzen und die Wirkung

Tee ist seit je her als Genussmittel bekannt und ist das beliebteste Getränk der Welt. Er spielte im Laufe der Jahrhunderte sogar eine nicht unbeachtliche wirtschaftliche und politische Rolle. Dennoch wurde Tee ursprünglich zu medizinischen und heilenden Zwecken verwendet. Einige Quellen belegen die medizinische Verwendung von Tee vor allem in China seit etwa 5000 Jahren. Auch hier und heute wird bei Erkältungskrankheiten oder gängigen Infekten Tee als heilendes Hausmittel gereicht. Doch ranken sich auch einige Behauptungen und Mythen über Heilkräfte, die dem Tee zugeschrieben werden, die in der medizinischen Forschung umstritten sind.

Tee hat eine Wirkung

Fest steht, dass die Inhaltsstoffe des Tees eine Wirkung haben. Gerade in schwarzen und grünen Tees befinden sich Gerbstoffe die Polyphenole und deren Hauptbestandteil EGCG. Ein weiterer Wirkungsstoff, der sich in Tee findet ist Koffein. Im Zusammenhang mit Tee wird hierbei auch gerne von Teein gesprochen. Darüber hinaus liefert Tee auch eine Versorgung mit Vitaminen und Mineralien. Gerade dem EGCG werden wahre Wunderkräfte zugeschrieben wie eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs. Zwar gibt es einige, auch empirische, Hinweise, dass Tee vor verschiedenen schweren Krankheiten schützt, allerdings gibt es keine klinischen Studien, die das einwandfrei belegt haben. Man sollte solche Behauptungen also mit entsprechender Vorsicht genießen.

Die Dosis macht das Gift

Gerade Koffein ist medizinisch gesehen ein Nervengift und sollte daher nur in Maßen konsumiert werden. Ein zu hoher Konsum führt zu unangenehmen Nebenwirkungen wie etwa Herzrasen und hohen Blutdruck, was gerade bei entsprechenden Vor- oder Begleiterkrankungen fatale Folgen haben kann. Auch bei verschiedenen Pflanzen ist bekannt, dass sie in hoher Dosis giftig sind, wie etwa bei Salbei. Tee sollte also immer nur in Maßen getrunken und genossen werden. Einige Tees sollten aufgrund ihrer Wirkungen auch nicht an Kinder verabreicht werden oder von Schwangeren getrunken werden.

Kräuter- und Pflanzentees

Verschiedene Kräuter und Pflanzen haben nachgewiesener Maßen einen medizinisch, heilenden Effekt, der sich am besten in Tees entfaltet. Nachfolgend eine Auflistung der Pflanzen und Wirkungen:

Holunderblüten wirken gegen Fieber und Entzündungen sowie als Schleimlöser

Ingwer schützt vor Erkältungen und Förderung der Durchblutung. Nicht während der Schwangerschaft trinken!

Kamille wirkt krampfstillend, beruhigend und entzündungshemmend. Häufig eingesetzt bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, wie etwa Blähungen.

Lindenblüten senken Fieber, wirken schweißtreibend und entgiftend.

Pfefferminze wirkt beruhigend, krampfstillend, schmerzstillend und regt den Appetit an. Hilft unter anderem gegen Übelkeit und Brechreiz.

Salbei hilft bei Entzündungen und schmerzen im Mund- und Rachenbereich sowie gegen übermäßiges Schwitzen.

Auch wenn die Liste nicht vollständig ist, kann man sagen, dass Tee zu Recht ein beliebtes Hausmittel gegen eine Vielzahl leichter Erkrankungen und Beschwerden ist und vielfach eine beruhigende Wirkung hat. Besonders beliebt ist Tee bei Erkältungen, da dieser hier eine Milderung der Symptome bewirken kann. Bei schwereren Krankheiten und Erkrankungen sollte man sich allerdings nicht auf die Wirkung von Tee verlassen oder nur in Absprache mit einem Arzt.

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