Einen Naturgarten für Bienen und Insekten schaffen

Einen Naturgarten für Bienen schaffen

In  einer  Hainbuchenhecke  tummeln  sich  bis zu  30  Insektenarten, in Haselnusssträuchern 70  und in einer bunt gemischten Hecke erhöht sich die Artenzahl noch um ein Vielfaches, weil Lebensraum und Nahrung für verschiedene Tierarten über das ganze Jahr angeboten werden.

Bei geschickter Auswahl der Bepflanzung können Sie im eigenen Naturgarten den Nützlingen und bestäubenden Insekten zu jeder Jahreszeit ein reiches Angebot machen. Gerade wenn neben einheimischen Sträuchern, verschiedene Standorte mit Stauden angelegt werden. Dazu zählen magere Trockenstandorte mit Steinen und Schotter ebenso, wie Feuchtbiotope, schattige Säume und Bereiche mit hohem Gras. Insgesamt empfiehlt sich der Einsatz von überwiegend heimischen Wildstauden. Sie sind an unsere Verhältnisse angepasst und Nützlinge, bestäubende Insekten und die heimische Vogelwelt werden es Ihnen danken.

Exkursion zur Bio-Staudengärtnerei

Elke und Thomas Kopf von der Bio-Staudengärtnerei legen auch am eigenen Gelände Wert auf naturnahe Gestaltung. So bieten Steinmauern, Trockenbiotope und Hecken mit heimischen Sträuchern Lebensraum für Nützlinge und bestäubende Insekten. Thomas Kopf führt durch die Anlage und erläutert wie mit ausdauernden Stauden und Sträuchern im eigenen Garten Lebensräume und Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co angelegt werden können.

Das Netzwerk blühendes Vorarlberg in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Vorarlberg veranstalten am 17. Juni 2015 in der Bio-Staudengärtnerei Kopf in Sulz eine Exkursion. Alle Details zu der Veranstaltung gibt´s hier.

Mehr über naturnahe Gestaltung mit Stauden und Gehölzen erfahren Sie bei unseren Exkursionen oder unter Netzwerk blühendes Vorarlberg.

DI Simone König, Bodensee Akademie

Foto: Stauden Kopf

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