Elfriede Heinzles Gartenparadies in Götzis

Gartenpionierin lehrt Gelassenheit

Der Besuch im Garten von Elfriede Heinzle in Götzis ist ein sinnliches Erlebnis. Er lässt einen augenblicklich die Hektik des Alltags vergessen. In ihrem Bauerngarten blüht es das ganze Jahr über. Zur Zeit sind es Lilien, Rambler-Rosen, Pfingstrosen, Mohnblumen oder Storchenschnabel, welche blaue, rote, rosafarbene oder gelbe Farbtupfer bilden. Alte Kletterrosenstöcke am Haus verströmen einen lieblichen Duft. Wilder Wein hält sich an alten Bretterwänden fest.

Das 400 Jahre alte Haus ihrer bildet als wichtiges Element das Zentrum dieser Idylle. Mehrere Sitzplätze, mit stimmigen Kissenmotiven laden die zahlreichen Gäste ein, Platz zu nehmen. Harmonisch eingebettet stehen kleine Ensembles wie Topfpflanzen in Tontöpfen, ein alter verrostete Tisch, ein schöner alter Steinbrunnen, Vogelhäuschen, Rosenkugeln oder Skulpturen. Eine wunderschöne Holzpergola lässt den Garten auch bei Schlechtwetter genießen und ist zugleich auch Winterquartier für die frostempfindlichen Tongefäße.

Von Haus aus sind im hinteren Teil des Gartens Hühner in einem Gehege zu erkennen. Ein alter Holunderbaum präsentiert auf einer großen Wiese seine prachtvollen weißen Blüten. Kaum ein Platz an der Grundstücksgrenze ist nicht mit großen Sträuchern wie Wildrose bewachsen.

Die inzwischen 82-jährige Gartenpionierin erfreut sich täglich an ihrem Garten und lehrt Gelassenheit. „Und wenn der Garten noch so klein ist, lasst euch nicht von ihm treiben,“ erklärt Ella. „Auch wenn einmal Blumen verblüht sind müsst ihr nicht immer sofort alles entfernen. Wer weiß, vielleicht treiben die Samen wieder an einem anderen Ort aus.“ „Genießt einfach euren Garten und spürt seine Kraft!“ Schon ihre Mutter sagte immer zu ihr: „Da Boda zücht Sorga, da Luft blost’s furt“ („Der Boden zieht die Sorgen, die Luft bläst sie fort“).

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