Familie Bärs paradiesischer Naturgarten

Ein paradiesischer Naturgarten im Hinterwald

Die Familien Bär und Helbock teilen sich nicht nur ein gemeinsames Haus in Au, sondern auch ein großes Hobby: den Garten. In nur vier Jahren haben Mama Isabella, Papa Melchior, Tochter Simone und Schwiegersohn Dominik einen paradiesischen Naturgarten geschaffen.

Begonnen hat das Projekt Garten im Jahr 2010. Damals haben die Familien Bär und Helbock ihr neues Haus bezogen. Von einem grünen Naturparadies war da nicht einmal in Ansätzen etwas zu sehen. „Wir haben zuerst jede Menge Bäume gerodet und dann wurde das Grundstück mit 33 Fuhren Erde aufgeschüttet“, erinnert sich Dominik an die Anfänge. Und vier Jahre später komme ich bei meinem  Besuch aus dem Staunen nicht mehr raus. Was die vier Familienmitglieder da gemeinsam geschaffen haben, ist mit Worten fast nicht zu beschreiben. Ich werde es dennoch versuchen.

Isabella führt mich durch einen Laubengang in ihr Gartenreich. Mein Blick fällt sofort auf einen wunderschön, mit Weidenflechten gestalteten Gartenzaun. „Die Idee ist Simone und Dominik bei einem gemeinsamen Urlaub gekommen. Und als sie wieder zuhause waren, haben sie das Projekt gleich umgesetzt“. Etwas weiter rechts raucht es aus einem Kamin. Dominik, Kapitän des Regionalligaklubs FC Bizau, erklärt seinem staunenden Gast, was es damit auf sich hat. „Das ist unser Holzofen. Da backe ich am Wochenende immer frisches Brot.“ Und wie entdeckt ein Mann die Lust am Backen? „Ich bin gelernter Bäcker und Konditor“, klärt er mich auf. Doch der Garten hat noch viel mehr zu bieten. Gleich neben dem Backofen befindet sich das Backstüble. „Das war früher einmal ein Hundezwinger. Jetzt werden dort Teige und Pizzen zubereitet.“

Ein Mann mit vielen Talenten

Dominik scheint ohnehin ein Mann der vielen Talente zu sein. Denn er hat auch einen eigenen Fischteich im Garten angelegt. „Das war schon immer mein Bubentraum. Und als wir das Haus samt Grundstück erworben haben, habe ich ihn mir erfüllt. Ich habe das Gefühl, der Bau des Teiches ist mir ganz gelungen“, erzählt er nicht ohne Stolz. Und das frische Wasser kommt direkt aus der Bregenzer Ache. Noch naturnaher geht es gar nicht.

Ein tierisches Gartenparadies

Den größten Wunsch hat Dominik seiner Schwiegermutter Isabella aber mit dem Bau eines Hühnerstalles gemacht. „Ich habe mir geschworen, dass ich ab meinem ersten Tag in der Pension, eigene Hühner haben will.“ Und Isabella gerät richtiggehend ins Schwärmen, wenn sie von ihren gefiederten Freunden erzählt. „Ich finde, die Hühner sind so etwas Tolles. Die gehorchen einem, sind zufrieden und zudem gibt es jeden Tag frische Eier.“ Apropos Tiere: Im etwas anderen Garten der Familien Bär und Helbock tummeln sich auch andere Tiere, wie Zwergziegen und Enten. Und es versteht sich von selbst, dass auch diese Mitbewohner eine luxuriöse Behausung ihr eigen nennen.

Liebe Gartenfreunde, ihr merkt, dass der Schreiber dieser Zeilen, beim Rundgang in diesem Garten in Au hemmungslos ins Schwärmen geraten ist. Dabei habe ich euch von den vielen Sitzplätzen, dem zum Tisch umfunktionierten Mühlstein, den wunderbaren Sinnsprüchen auf den rostigen Tafeln und der zum Gemüsebeet umfunktionierten Badewanne noch gar nichts erzählt. Aber am besten ihr schaut das Video und die tollen Fotos an.

Viel Spaß, wünscht euch minGarta.

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