Hummeln: Nisthilfen für dicke Brummer

Hausbau für die „Teddybären der Lüfte“

Die Sache mit den Bienchen und den Blümchen ist bekannt. Was bei den vielen Diskussionen über das Bienensterben aber kaum erwähnt wird, den Hummeln, den plüschigen Verwandten unserer Honigbiene, geht es in diesen Tagen ebenfalls gar nicht rosig. Einige Arten sind in ihrem Bestand bereits stark gefährdet.

Gerngesehene Gäste im Garten

Auch die friedlichen Hummeln sind besonders wichtig für die Bestäubung in den Vorarlberger Gärten. Die dicken Brummer gelten als frühe Bestäuber. Sie fliegen schon lange vor den Bienenvölkern und helfen ihnen so, die Obstbäume im Garten zu befruchten. Allerdings werden die friedfertigen „Teddybären der Lüfte“ auch im Ländle immer seltener.

Wir bauen eine Hummelpension

Grund genug für die die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Lustenau für einmal den grünen Daumen auch für Hammer und Stichsäge zu verwenden. Zusammen mit weiteren engagierten Hummelfreunden stand der Bau einer Hummelpension auf dem Freizeitprogramm. Im Kurslokal des Krippenbauvereins Lustenau wurden Löcher gebohrt, Teile verschraubt und geschliffen. Das Endergebnis konnte sich sehen lassen. Mit 20 feinen neuen Hummelhotels sorgen die Frauen und Männer des OGV Lustenau rund um Obmann Manfred Kremmel für tolle Unterkünfte.

Geeignete Nisthilfen für friedliche Brummer

Hummeln finden in unserer aufgeräumten Landschaft kaum noch natürliche Nistplätze. Umso wichtiger ist es, den friedlichen Brummern geeignete Nisthilfen zu bieten. Die Hummelköniginnen sind schon ab Februar  auf den ersten Blüten zu sehen. Sie suchen eine geeignete Nisthöhle, wo sie mit dem Nestbau aus Wachs und Pflanzenteilen beginnen können. Im zeitigen Frühjahr sind sie oft die einzigen Bestäuber unserer Beerensträucher. Wo sich die Hummelkönigin mit ihrem Volk niederlässt, freuen sich Blüten und Gärtner.

Quelle: OGV Lustenau

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