Moosbruggers Garten: Profi in der eigenen Familie

„Anton hat für jedes Problem eine Lösung“

Wann immer im Hause Jakob und Helga Moosbrugger ein großes Projekt im Garten in Muntlix ansteht, holen sich die beiden professionelle Hilfe in der eigenen Familie. Zusammen mit Landschaftsgärtner Anton Moosbrugger, dem Bruder von Jakob, wurde im Sommer groß umgebaut.

Die Lage des Hauses Moosbrugger ist einzigartig. Es liegt in Muntlix an einem sonnendurchfluteten Hang. Von dort genießt man einen einzigartigen Blick ins Tal und auf die Schweizer Berge. Beneidenswert. Kein Wunder, dass Helga Moosbrugger nie daran gedacht hat, von hier wegzuziehen. „Es ist das Haus meiner Eltern und ich bin hier aufgewachsen“, erzählt sie. Seit mittlerweile 27 Jahen lebt sie an diesem Kraftplatz mit ihrem Mann Jakob zusammen.

Mit Rat und Tat

Seit dieser Zeit teilen sie sich eine große gemeinsame Leidenschaft: den Garten. Die gärtnerischen Anfänge des damals jungvermählten Ehepaares waren bescheiden. Sie begannen mit dem Anlegen eines Gemüsegartens, bepflanzten Beet mit Blumen. Über die Jahre setzten sie aber immer mehr Projekte um. Sie bauten eine Natursteinmauer, verlegten Pflastersteine, legten ein Kräuterbeet an. Bei allen ihren Vorhaben hatten sie aber einen entscheidenden Vorteil. Denn mit Anton, dem Bruder von Jakob, haben die Moosbruggers einen Landschaftsgärtner in der eigenen Familie. Wann immer es Fragen zu diversen Projekten und gärtnerischen Vorhaben gab, Anton stand er seinem Bruder und seiner Schwägerin mit Rat und Tat zur Seite. „Er hat für jedes Problem eine Lösung“, weiß Jakob. Zuletzt bei der Renovierung des Swimmingpools. Ohne Hilfe von Anton wäre das Wasserparadies vor neun Jahren abgerissen bzw. zugeschüttet worden. Jetzt ist es ein echtes Schmückstück.

Hilfe vom Gartenprofi

Mammutprojekt

Und im heurigen Sommer war besonders viel Knowhow gefragt. Denn die Moosbruggers starteten ein Mammut-Projekt. Der Holzbalkon wurde vollständig abgerissen und durch eine neue, moderne Konstruktion ersetzt. Gleichzeitig wurde dadurch ein überdachter Sitzplatz geschaffen. Zudem gibt es jetzt auch einen Zugang zum Garten. Besucher betreten die mit Granitplatten gestaltete Terrasse über eine Naturtsteinstiege. Doch damit der Projekte nicht genug. Das Regenwasser wird bei der Familie Moosbrugger seit diesem Sommer in einem 3700 Liter großen Wassertank, der im Garten buchstäblich vergraben wurde, gesammelt. Dazu kommt die komplette Verrohrung zu den Wasserverteilstellen im Garten. Und zu guter letzt nahmen die Moosbruggers auch noch die Kanalsanierung und die Fundamente für die neue Terrasse in Angriff. „Ohne Anton hätten wir ein derart großes Projekt niemals in Angriff genommen“, gibt Helga zu. Und wie lange hat es gedauert, bis die Arbeiten abgeschlossen waren? „Es waren zwei, drei Arbeiter samt Bagger im Dauereinsatz und in zweieinhalb Wochen war alles erledigt“, betont Jakob.

Er selbst hätte den Aufwand völlig falsch eingeschätzt, gibt er zu. Deshalb kann er jedem, der ähnlich große Umbaupläne wälzt, nur den Tipp geben, sich im Vorfeld von einem Profi beraten zu lassen bzw. professionelle Unterstützung vom Landschaftsgärtner zu holen. Es zahlt sich aus und spart zudem Nerven.

Ein Leben ohne Garten können sich die Moosbruggers nicht vorstellen. „Er ist für uns sehr wichtig. Er ist eine Oase der Erholung und ein Treffpunkt der Familie“, verrät Helga. Ehrlich auf ein solches Paradies direkt vor der Haustüre würde ich auch nicht freiwillig verzichten wollen.

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