Frühlingserwachen auf Balkonien

Bei Müllers in Thüringen wird jetzt gepflanzt

mingarta uf Weag Georg Müller Thüringen Ideengärtnerei

Georg Müller, Ideengärtnerei Müller, Thüringen

Der Winter ist vorbei, die grauen Tage sind gezählt. Die ersten Sonnenstrahlen sorgen nicht nur für das Frühlingserwachen in der Natur, sondern wecken auch die Lust aufs Gärtnern: „Gemüse selber ernten“ ist der Trend des Jahres. Wie man auch ohne grünen Daumen Tomaten, Paprika und Co. ganz einfach selber anbauen kann, verrät Georg Müller von der Ideengärtnerei Müller.

Frisch vom Strauch auf den Teller: „Seit einigen Jahren verzeichnen wir eine zunehmende Nachfrage nach Gemüsepflanzen für den Anbau daheim“, bestätigt Georg Müller. „Die Menschen wollen ihn zurück, den Geschmack guter Früchte und den Stolz der eigenen Ernte.“ Und das klappt auch auf dem Balkon oder im Pflanzkübel vor der Haustür. „Es gibt Sorten speziell für den Liebhaber daheim“, erklärt Müller.

Pflanzen von „La sélection du Chef“ – die „Auswahl der Chefköche“ – etwa bringen ein ursprüngliches Geschmackserlebnis und wachsen kompakt, wie man es für das angesagte „Urban Gardening“ in der Stadt braucht. Weil es sich dabei um besonders robuste Pflanzen handelt, die auf historischen Sorten beruhen, können selbst Gemüse-Neulinge eigentlich nicht mehr viel falsch machen. Wer eine geschützte Ecke auf Balkon oder Terrasse hat, kann ab Ende April, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, mit den frohwüchsigen Tomaten los legen.

Frühjahrsputz im Garten

Doch gepflanzt werden darf auch jetzt schon: Im Balkonkasten z.B. winterharte Kräuter, im Beet Stauden und Frühblüher wie Stiefmütterchen und Primeln. Im Garten heißt die Devise für März: „Alles sauber machen“. Die letzten Gehölzschnitte sollten erledigt und die Frühbeete vorbereitet werden. „Ins Beet am besten Kompost oder Mist einarbeiten“, lautet der Gärtner-Tipp. Der Rasen wird jetzt gründlich abgerecht und bei Bedarf vertikutiert. Dann sollte er – nicht zu kurz – gemäht und, laut Experte das Wichtigste, vor dem Düngen ordentlich gekalkt werden. „Das wird oft vergessen und der Boden bleibt sauer und kann den Dünger gar nicht aufnehmen“.

Tomaten machen den Anfang

Dann machen die Tomaten den Anfang für das Gemüsebeet auf Balkonien. „Tomaten stehen gern windgeschützt und mögen ein Dach über dem Kopf. Gib hnen einen großen Pflanztopf, genug Wasser und bitte keine 08/15-Erde. Tomaten- und Gemüseerde verstärkt den guten Geschmack“, rät der Experte.

Eine frühe Sorte wie die Kirschtomate „Pepe“, die auch von Kindern gern genascht wird, trägt dann schon ab Juli reichlich Früchte – bis zu 50 Tomaten pro Rispe! „Und wer gleich einen bunten Salat ernten will, setzt noch frische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie dazu“, rät Georg Müller. Ganz nebenbei schafft man sich so ein schönes Gestaltungselement für den Lieblingsplatz im Freien: „Man kann die wachsenden Triebe lenken und so eine triste Wand duftend begrünen.“

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