OGV Vorarlberg: Urbaner Gartenspaß auf der SCHAU!

SCHAU! macht Lust auf Garten

60 Mitglieder des Vereins für Obst- und Gartenkultur Vorarlberg (OGV) haben über 400 Stunden lang gewerkt und eine beeindruckende Ausstellung auf der SCHAU! gestaltet. mingarta war uf Weag und hat die Gärtner auf der Vorarlberger Frühlingsausstellung der Dornbirner Messe in der Halle 13 besucht. Der OGV hat für euch wertvolle Tipps für den „Urbanen Gartenspaß“ zusammengestellt. 

Wichtig ist, dass du es wirklich willst! Pflanzen anzubauen ist wie Kinder groß zu ziehen. Sie brauchen täglich Zuwendung. Raum für Entwicklung aber auch Platz zur Entfaltung. Und das nicht nur wenige Stunden, wir müssen diese Aufmerksamkeit unseren pflanzlichen schützlingen bis zur Ernte zugestehen. Im Klartext: Nicht das Gras wachsen hören, sondern die Pflanzen täglich beim Wachsen beobachten! Ihre Ernährung sichern, ihnen Raum geben, sie aufbinden, kranke hochpäppeln oder ausmustern und die Früchte schließlich in vollen Zügen genießen.

Darauf solltest du bei der Pflanzenbetreuung achten

Pflanzen brauchen Liebe, und das ständig! So manch verschrobener Zeitgenosse spricht sogar mit ihnen. Das ist eigentlich gar nicht so schlimm, denn dann ist man in ihrer Nähe und sieht, ob sie Durst haben, ob Mitesser im Beet herumschleimen, Raupen an ihnen den Hunger stillen oder sie gar arg von der Sonne geplagt werden.

Tröge, Töpfe, Fässer, Badewannen – alles was gefällt und verfügbar ist, kann als Pflanzgefäß dienen, sofern Wasser unten aus dem Gefäß abfließen kann. Je größer, umso besser, denn mehr Erdvolumen bietet den Wurzeln idealeren Lebensraum. Besonders bei großer Hitze sind größere für die Pflanzen stressfreier. Besonders bei großer Hitze sind größere Gefäße für die Pflanzen stressfreier. Sie sind zudem bei Wind stabiler.

Von nichts kommt nichts

Isst und trinkst du täglich? Das würden deine Pflänzchen auch gerne. Besonders wenn sie auf Diät gesetzt wurden – sprich in kleinen Gefäßen leben müssen. Gute Gartenerde, gegebenenfalls mit Komposterde verfeinert oder Gemüseerde, liefern den Gewächsen anfangs die notwendigen Nährstoffe. Je kleiner das Gefäß ist, umso schneller ist der Vorrat aufgebraucht. Nach drei Wochen ist nachdüngen angesagt – idealerweise mit organischem Bio-Dünger.

So viel Platz muss sein

Kräuter setzt du am besten einzeln in Töpfe mit 20 Zentimeter Durchmesser oder etwas größer. Geräumige Gefäße dürfen auch gerne mit mehreren Pflanzen bestückt werden. Radieschen, Salate aller Art, Rucola, Kohlrabi, Asia-Salate, Petersilie usw. kommen schon ganz gut in normalen Blumenkistchen zurecht.

Hängeerdbeeren, hingegen aber auch Chili, Snackpaprika, Topftomaten, Minigurken lieben es geräumiger. Hier sollten es schon 30-50 Zentimeter Durchmesser sein. Diese großen wachsen stärker, bringen mehr Erträge und brauchen dementsprechend mehr Futter, sprich Dünger. Stelle dir die Pflanzen kurz vor der Ernte vor, dann bekommst du ein Gefühl, wie viel Platz sie in etwa benötigt.

Spaß am Gärtlern

Freude kommt auf, wenn sich die ersten Radieschen runden, das erste Tomätle umfärbt oder der Hugo mit eigener Minze zum Gedicht wird. Dann ist es Zeit zu genießen. Denn du hast gesiegt. Du hast bewiesen, dass du ein Gärtner bist! Nun liegt es an dir, deinen grünen Daumen weiter zu kultivieren.

Wir OGVler helfen dir gerne dabei. Schau rein auf www.ogv.at. Dort findest du ein breites Angebot an Gartenleben. Aber Vorsicht, es besteht Ansteckungsgefahr. Ansteckungsgefahr am Gartenfieber und das lässt dich nicht wieder los.

Zur Startseite
Kommentare ausblenden

Kommentar hinterlassen

oder