Der Künstlergarten von Peter Joschika in Götzis

„Der Geräteschuppen trieb mich fast ins Burnout“

Der Garten von Peter und Waltraud Joschika in Götzis ist eine Erholungsoase der Extraklasse. Wer die Gelegenheit bekommt, durch ihr grünes Paradies lustwandeln zu dürfen, der kommt aus dem Staunen gar nicht mehr hinaus. Dabei hat die gärtnerische Karriere des Ehepaares sehr bescheiden angefangen.

Knapp 30 Jahre ist es her, als das damals noch junge Ehepaar Peter und Waltraud Joschika ihre ersten Gehversuche in Sachen Garten unternommen hat. „Den Gemüsegarten haben wir von meiner Schwiegermutter übernommen“, erinnert sich Peter an die bescheidenen Anfänge. „Am 1. Mai 1987 habe ich aufgehört zu rauchen und an diesem Tag meine ersten Bohnen gesetzt“, ergänzt Waltraud. Sonst herschte gähnende Leere in Joschikas Garten. Überrall nur Rasen. Das war vor allem Peter ein Dorn im Auge. „Wöchentlich eineinhalb Stunden mit dem Mäher durch den Garten zu laufen, hat mich gestresst“, erzählt der gelernte Zahntechniker. Es musste sich etwas ändern. Gesagt, getan. Deshalb startete Peter sein erstes großes Bauprojekt und legte ein Biotop an. Drum herum setzte er weitere Blumen und Beeren. Und siehe da, die Rasenfläche schrumpfte dramatisch und der Garten wuchs und gedieh prächtig.

Künstlergarten der Extraklasse

Garten ist Schönwetterhobby

Peter ist aber nicht nur ein begabter Gärtner, sondern vor allem auch ein überaus talentierter Künstler. Seine Tonfiguren, Holzskulpturen und geschnitzten Holzpilze sind überall im Garten verteilt und machen Joschikas 500 Quadratmeter große grüne Insel zum echten Hingucker. Die Augen des Besuchers entdecken ständig neue Dinge. Man staunt wie ein kleines Kind. „Der Garten ist mein Schönwetterhobby, bei schlechtem Wetter mache ich Töpferarbeiten“, verrät er.

Garten ist nie fertig

Fertig ist sein Garten nie, verrät Peter. Ständig entdeckt er neue Dinge, die er in Angriff nehmen will. Sein letztes Projekt war ein Geräteschuppen. „Dieser hat mich fast in ein Burnout getrieben“ erzählt er mit einem Schmunzeln. Trotzdem will er auf seinen Garten auf keinen Fall verzichten. “Ich hatte schon immer einen Blick für die Natur. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, mache ich zuerst immer einen Rundgang durch den Garten.“

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