So wird man der Schnecken Herr

Schnecken: Kampf den Schleimern

Gärtnermeister Markus Karg Wolfurt

Markus Karg, Blumentreff Karg, Wolfurt

Die aktuell nasse Witterung begeistert eigentlich nur die Schnecken. Kein Garten ist vor ihnen sicher. Was kann man jetzt tun, um seine Pflanzen vor den schleimigen Zwittern zu schützen?

Ob braun-schwarz und klein oder rot und groß, die Folge ist die gleiche: Schleimige Fraßspuren an Gemüsejungpflanzen, an austreibenden Dahlien, eigentlich überall wo man hinsieht. Es gibt viele Hausmittel und fertige Produkte zur Bekämpfung von Schnecken. 100 %-ige Wirkung ist allerdings nirgends gegeben.
Die sicherste Variante die Schleimer loszuwerden ist das Absammeln. Morgens oder abends, bei Regenwetter auch unter tags, sind Kontrollgänge angeraten. Ob mit Gummihandschuh oder Gurkenzange: Rein in den Kübel und raus aus dem Garten mit dem Volk. Entweder in den benachbarten Wald verfrachten oder mit heißem Wasser abtöten die sterblichen Überreste zu Kompost veredeln.

Wer kleine Garteneinheiten hat, der kann sich mit Schneckenzäunen behelfen. Diese Schneckenzäune haben am oberen Rand einen scharfen Knick nach außen. Um diese enge Kurve kommen die Schnecken nicht herum. Allerdings darauf achten, dass keine Brücke durch hängende Pflanzenteile besteht. Gerne bringt man mit schlecht verrottetem Kompost Schnecken in den Garten. Dann hilft der Schneckenzaun auch nix.

Wenn man Schneckenkorn einsetzen will, sollte man aus Umweltschutzgründen Produkte mit den Wirkstoffen Metaldehyd oder noch besser Eisen-III-Phosphat wählen (z.B. Ferramol). Natürlich sind Laufenten auch einen Option. Sie sollten aber vom Nutzgarten ferngehalten werden, sonst gibt es am Entenspeiseplan Schnecken mit Salat.

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