wildesweiberwissen: Stinkender Storchschnabel

Stinkender Storchschnabel (Geranium robertianum)

wildesweiberwissen Kräuter Katharina Waibel
Das Buch „wildesweiberwissen – Das wundersame Kräuterjahr“ von Katharina Waibel ist im Hohenemser Bucher Verlag erschienen und kostet 24,50 Euro. Das Buch kann bei der Autorin direkt (www.wildesweiberwissen.at) oder bei derbuchhaendler.at bestellt werden.

Eine weitere typische Spätsommerpflanze ist der Stinkende Storchschnabel. Er hilft euch gegen die große Angst, dass alle Arbeit umsonst war. Er ist das Kraut, des Sommers der schon überm Zenit ist. Nichts lässt uns so gut reifen, wie das Warten, das vertrauensvolle Warten. Mit Vertrauen darauf, dass du mit der Zeit doch noch alles bekommst und das du überleben wirst, in Fülle und Schönheit.

Volksnamen: Gottesgnadenkraut, Muttergottes Bettstroh, Gichtkraut
Standort: feuchter, nährstoffreicher Boden, Halbschatten, Waldränder
Eigenschaften: schmerzstillend, ziehend, hormonsteigernd

Botschaft: Storchschnabel hilft auch bei unerfülltem Kinderwunsch –auch wenn zu Weihnachten geborene, im Frühling gezündete Gedanken immer noch keine Gestalt annehmen – wenn du glaubst, dass deine Arbeit umsonst war. Bei Ungeduld und Geburtswehen von Projekten. Gebären tut weh, Unsicherheit gehört zu diesen sensiblen Lebensphasen. Die Gottesmutter soll Jesus auf einem Storchschnabelkissen geboren haben – deshalb Muttergottes Bettstroh, er ist ja auch stark schmerzstillend.

Der Storchschnabel lehrt dich, dass Sterben zum Leben gehört, dass Tränen und Verlust der Neugeburt vorausgehen. Geduld und Warten können sind in dieser Zeit notwendig.

Unter den Hut oder in die Hose, auf den unteren Rücken geschoben, hilft er bei Kopf- und Kreuzschmerzen. Storchenschnabel steigert zudem die Potenz, auch die Potenz an Projekten dran zu bleiben.

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