Ziergarten: Das ist im Dezember zu tun

Gartenarbeit im Dezember: minGarta gibt Tipps

Um Deinen Ziergarten im Dezember winterfest zu machen, winterharte Pflanzen zu pflegen und Blumenzwiebeln für das nächste Jahr zu setzen, solltest Du die wenigen frostfreien und sonnigen Tage des Monats nutzen. Auch die Vermehrung von Zierhölzern, die Einlagerung der Gartenwerkzeuge sollte im Dezember erledigt werden.

Günstig Zwiebelblumen kaufen, Pflanzenknollen einlagern, Zierhölzer vermehren

Solange der Boden noch nicht gefroren ist, kannst Du im Ziergarten Blumenzwiebeln setzen, die im Dezember oftmals zu Schnäppchenpreisen angeboten werden. Hierbei sollte man jedoch auf die Qualität der Zwiebelblumen achten! Denn nur pralle, unversehrte und feste Blumenzwiebeln, die noch keine Triebe haben, werden zu prachtvollen Zwiebelblumen, wie Tulpen oder Schneeglöckchen heranwachsen. Solche winterharten Zwiebelblumen, die im Frühjahr oder Sommer blühen, unterscheiden sich von Knollenpflanzen, wie der Dahlie, dem Krokus oder der Gladiole. Hierbei kann der winterharte Krokus beispielweise im Dezember gesetzt werden, während Dahlien- und Gladiolenknollen schon im Herbst aus der Erde genommen und im frostfreien, dunklen Keller eingelagert werden müssen.

Der Dezember ist nicht nur ein optimaler Zeitpunkt, um Blumenzwiebeln zu setzen, sondern auch um Zierholzgewächse zu vermehren. Bei frostfreiem Wetter lassen sich Gehölze wie Buchsbaum, Zier-Johannesbeere oder Liguster durch Stecklinge vermehren. Schneide hierzu ca. 10-15 cm lange kräftige Triebe aus dem oberen Drittel der Pflanzen ab, die direkt in die Erde gesteckt werden können, solange diese noch nicht gefroren ist. Zum Schutz vor Schnee und Eis, werden diese mit einem Vlies abgedeckt. Ist es jedoch schon zu frostig im Ziergarten, dann lagere die Steckhölzer bündelweise in humusreicher Erde oder feuchten Sand an einen kalten, dunklen Ort bis zum Frühjahr ein!

Winterschutz-Maßnahmen für den Ziergarten

Ein natürlicher und kostengünstiger Winterschutz für Beete ist Herbstlaub. Eine Herbstlaubdecke im Ziergarten schützt den Boden vor scharfem Frost und Winden, die die Erde austrocknen. Mische die Laubdecke mit klein geschnittenem Zierholz, dass beim Rückschnitt von Obstbäumen und Ziersträuchern angefallen ist. Dort können finden auch Blumenzwiebeln, keimende Samen und Nützlinge, wie Igel und Marienkäfer, ihren Winterschutz. Vergiss hierbei nicht, die empfindlichen Rosen im Wurzelbereich mit Laub und Reisig anzuhäufeln!

Wärmend und luftdurchlässig

Auch andere empfindliche Gehölze solltest Du nicht nur mit einer dicken Laubdecke schützen, sondern auch mit leichten, wärmenden und luftdurchlässigen Decken und Matten, die um die Zweige gebunden werden. Hier eignen sich besonders Vliese, Leinentücher, Kokos- und und Schilfmatten. Um Schneebruch an immergrünen Gehölzen, wie dem Wacholder, zu vermeiden, müssen diese mit einem Kokosstrick zusammengebunden werden. Dieser Strick verrottet allmählich und hat gegenüber dem Draht den Vorteil, dass er nicht in das Holz einwächst.

Was ist im winterlichen Ziergarten noch zu tun?

Neben dem Einpflanzen von Zwiebelblumen, dem Vermehren mit Steckhölzern und dem Realisieren von Winterschutz-und Pflege-Maßnahmen, sollten auch die Regentonne und die Gartengeräte gereinigt und gepflegt werden. Entferne zum Beispiel Moos, Laub oder Schmutz aus der Regenrinne, sodass überlaufendes Wasser keine Schäden am Mauerwerk Deines Hauses anrichten kann! Nachdem Du alle Deine Gartengeräte gesäubert hast, solltest du Sie reparieren und im Winter geschützt einlagern, um sie im Frühjahr im Ziergarten wieder verwenden zu können.

Foto: © Stephanie Hofschläger/pixelio.de

www.pixelio.de

Zur Startseite
Kommentare ausblenden

Kommentar hinterlassen

oder